Die höchste Straße Mallorcas und zwei Scheibenbremsen aus der Hölle. Mit Bildern.

Der Feldspalt kurz vor dem Ende der Abfahrt nach Sa Calobra

Mr. Shimano

B13 Rum. Das ist mein Lieblingsgetränk an warmen Tagen am Pool. Am liebsten schattig liegend in einer Kabana. Die hatte ich hier zwar nicht, dafür aber erhöhte direkte Strandlage und damit Blick über das Blau des Pools auf das Blau des Meeres in der Bucht von Port de Sóller, Mallorca. Ton in Ton heißt das in der Fachsprache. Rum wird aus Zuckerrohr gemacht und ist damit quasi der Flutschi unter den alkoholischen Getränken. Als werbetreibender Rennradfahrer muss ich schließlich geschmackliche Linie bewahren.

Dieses grafisch, kompositorische Idealbild wurde an diesem Donnerstag jäh zerstört, als eine rote Litfaßsäule in Radklamotten die Stufen zu dem Hotelpool hinaufstieg und damit meine sorgfältig zusammengestellte Bildkomposition in Fetzen riss. Wäre ich kurzsichtig, hätte ich mich kurz an Halle Berry’s Reinkarnation von Ursula Andress ikonischer Bond Girl Szene aus “Dr. No” wähnen können. Halle Berry deshalb, weil Ursula blond und langhaarig aus dem Wasser emporstieg, während Halle kurz und brünett daherkam, was näher ein meinem Emporkömmling lag. Weitere Gemeinsamkeiten der Szene waren das Gegenlicht und das Salzwasser, was in Zeitlupe am Körper hinunterfloss. Nur, dass hier das Salzwasser nicht aus dem Meer sondern aus allen Poren dieses Körpers kam und die Zeitlupe kein Kameraeffekt sondern Resultat totaler körperlicher Erschöpfung zu sein schien. Gefühlt brauchte er eine volle Stunde, um diese letzten drei Höhenmeter zum Hotelpool zu erklimmen. Umherlaufenden Kinder wirkten daneben wie eine Werbung für MLP, die wir mal gemacht hatten.

Er trug von oben bis unten Shimano Klamotten. Shimano Trikot, Shimano Bib, Shimano Brille, Shimano Schuhe, ja sogar Shimano Socken und natürlich Shimano Cleats. Alles in feinen Abstufungen von Rot zu Rot. Ton in Ton also. Ich wette, er schläft auch in roter Dura-Ace Bettwäsche. Nennen wir ihn also fortan Mr. Shimano.

Yes.

Im Flachland der Hotelpool Ebene beschleunigte Mr. Shimano wieder und kam an mir vorbei. Nachdem meine Urlaubsidylle eh schon zerbrochen war, packte mich die Neugier. “Been on a ride?” fragte ich mit leicht britischem Akzent. Das darauf folgende “Yes” enttarnte ihn als Deutschen, obwohl das linguistisch nicht ganz so leicht zu knacken war. Alter, Statur und das alleinige Herausstechen des einzelnen gut prononcierten Wortes “Yes” in den folgenden englischen Wortgebilden ließen den Schluss zu, dass er mindestens 20 Jahre der deutschen Yes-Törtchen Werbung ausgesetzt war, bis das Produkt 2003 abgesetzt wurde. Für alle jüngeren Leser sei erklärt: Das Yes Törtchen war ein Schoko Gebäck im Riegel Form, was als kleinstes Törtchen der Welt vermarktet wurde. Die Werbewelt schoss zielsicher auf wohl DIE Daseinsberechtigung von Kuchen und inszenierten das Yes-Törtchen als letzte Geburtstagskuchen Ausfahrt, wenn man den Geburtstag von jemanden vergessen hat. Traurige Werbe(Geburtstags-)Menschen wurden durch strahlende andere Werbemenschen aus der ausweglosen Geburtstagssituation befreit, indem sie im Angesicht der Verzweiflung ein Yes-Törtchen mit einer einzelnen Kerze drauf herauszogen. Wie die Kerze angezündet wurde, wurde natürlich nicht gezeigt. Sendezeit ist schließlich teuer. Es war sozusagen der Facebook-Geburtstage-Geburtstagsgruß der Pre-Internet Ära. Geburtstag vergessen? Macht nix. Schnell ein Yes-Törtchen am Kiosk gekauft und ab dafür.

 

Der Hügel.

Nachdem ich das also entschlüsselt hatte, setzen wir unsere Konversation auf Deutsch fort. Obwohl Konversation unter Walk-into-Rennradfahrern ja so eine Sache ist. Es ist meist eine Mischung aus ehrlichem Interesse (denn man will ja als Rennradfahrer nicht nur VIEL über das Rennradfahren wissen, sondern ALLES – was im Übrigen auch erklärt, wie Sie in einem belanglosen Blog-Beitrag eines Mallorca Urlaubers bis zu diesem Punkt kommen konnten) und gegenseitigem Ab-checken. Jahreslaufleistung, Höhenmeter und Rahmengewicht sind meist schneller gefallen als eine Sparkassen Werbung “Mein Haus, mein Auto, mein Bankberater” in einem Sieben-Sekunden Spot unterbringen kann (von den sieben Sekunden muss man selbstverständlich noch zwei Sekunden Logo Einblendung abziehen).

Das hier ging dafür vergleichsweise ruhig an. In die Berge ging es. Ich dachte mir: “Schlauberger.” Wir sind hier in Port de Sóller. Wer hier NICHT in die Berge fährt, fährt Tretboot! Von hier aus KANN man nur in die Berge. Das ist eine verdammte Bucht. Umgeben von Bergen. Klingelt’s?

Sóller. Wer hier nicht in die Berge fährt, fährt Tretboot.

Er fuhr fort. Voldemortsa oder so war das Ziel. Ich hörte den Namen des Ortes zu jenem Zeitpunkt klar und deutlich, konnte mich aber schon Sekunden später (natürlich) nicht mehr daran erinnern. Die Erklärung dafür finden Sie weiter unten. Er prahlte: Hin und Rück. Training. Die Cyclassics in Hamburg seien übernächste Woche. Cyclassics? Training? Bitte! Das sind doch nur 155km mit ein paar Hügeln an der frischen Luft! Das trainiert man nicht, das fährt man einfach. Wenn ich mich genau erinnere, war der Wortlaut sogar “RAUF” bis nach Voldemortsa (oder so). Kennste? Natürlich kannte ich das NICHT. Warum sollte ich auch? Voldemortsa (oder so) liegt südwestlich von Sóller und wird auf Quäldich nur mit einem Ausflug runter zum Strand genannt. Nimmt man den dazu, würde er vielleicht als zweithöchster Pass von hier aus durchgehen. Aber wieso fährt man auf den zweithöchsten Pass?

 

Seconds first.

Als echter Rennradfahrer hat man den ZWEIThöchsten Pass nicht zu kennen. Man kennt natürlich nur den HÖCHSTEN! Der zweithöchste darf lediglich als grobe Alternativroute für verregnete Regenerationstage gespeichert liegen. Natürlich nur im Garmin als Dateileiche. Auswendig im Kopf darf NUR der höchste liegen (samt bestem Kaffee auf dem Weg). Dieser höchste Pass hier ist der Puig Major. DEN kenne ich natürlich (und weiß auch, wie man ihn korrekt ausspricht). Geführt wird er auf Quäldich mit einem Index von 54,9. Das RoadBIKE Magazin 08/2016 kürte ihn zu einem der 20 Pässe, die man einmal im Leben gefahren sein muss. Die Westanfahrt von Sóller empfiehlt sich besonders. Wenn ich schon mal in der Ecke bin, könnte ich auch nochmal kurz in Sa Calobra (ebenfalls Top 20) nach dem Rechten sehen. Ein guter Plan dachte ich mir.

Nur saß ich gerade auf drei Höhenmetern mit meinem Kumpel B13 fest, während Mr. Shimano mir etwas von einem Hügel in der Nähe und einer anstehenden Fahrradtour in Hamburg erzählte. Ich beschloss also die Stein-Schere-Papier Analogie der Rennradfahrer (“wenn nicht schneller, dann länger, wenn nicht länger, dann höher, wenn nicht höher, dann leichter, wenn nicht leichter, dann schicker, usw.”) im Falle von Mr. Shimano auf ganzer Breite anzugreifen.

 

Die Berg Experten

Zumindest das Attribut “leichter” war ohne Pinarello vor Ort nicht allein zu holen. Ich brauchte die Unterstützung der lokalen Bevölkerung. Ich ging zum einzigen Rennradverleih des Ortes, drei Höhenmeter tiefer. Ein Laden namens “Tramuntana Tours”, benannt nach dem Gebirgsmassiv der Region.

Ich wies den gelangweilten Shopfront Guy an, mir das leichteste Pony im Stall für den nächsten Tag auszuhändigen. Carbon statt Kondition war die Devise. In Zoomania Manier offenbarte mir der gelangweilte Shopfront Guy, dass die Top Kategorie – ein Gaul names Trek Émonda SLR6 – ausgebucht sei. Ok, dann halt etwas mehr Kondition. Ich steh eh nicht so sehr auf skinny. Aber auch Kategorie Zwei – ein Trek Émonda SL6 Di2 – war vergriffen. Verdammt. Die 479,13 Gramm Gewichtsvorteil hätten mir rückblickend auf die 2013 Höhenmeter bestimmt noch einen Geschwindigkeitsvorteil von sieben Sekunden gebracht – exakt die Länge eines Yes-Törtchen Werbe-Reminders aus dem Privatfernsehen der 90er.

Reminder sind toll. Sie sind wie das “PS:” in einem Text. Ein psychologischer Trick, um die Werbebotschaften im Gehirn des Rezipienten zu verankern. Nach dem langen Hauptspot folgt später im Werbeblock eine kurze Erinnerung: “Jetzt neu! Yes im 3er Vorteilspack.” Wie kann man denn bitte drei Geburtstage von damals noch echten, physischen Freunden an einem Tag gleichzeitig vergessen? Und wo kriegt man kurzfristig so viele Kerzen am Kiosk her? Ich ging die Liste weiter durch. Sie war bebildert und eingeschweißt, ähnlich wie die Menükarten der günstigeren Tapas Bars um den Laden drumherum – wohlgemerkt nicht die meines Stammlokals “Randemar” daneben. Das ist hervorragend. Option 3 war ein Trek Émonda SL6 mit einem Gewicht von 7,4kg ohne Pedale. Mit dem hätte ich die sieben Sekunden Zeitrückstand am Berg bestimmt wettmachen können. Allerdings war es knallgelb. Und damit unvereinbar mit der Farbe meiner Socken, welche wiederum sorgfältig auf die Farbe meines Trikot abgestimmt waren. Aber dazu später mehr. Die Kombination wäre auf jeden Fall selbst gegen Mr. Shimanos roten Isch-hab-Sponsor-Style hoffnungslos.

Meine Wahl fiel daher auf Option 4. Ein Trek Domane 4.5. Mit Scheibenbremsen! Sätze wie: “Wer später bremst, fährt länger schnell,” schallten mit der Stimme von Pantanis Großvater durch meinen Kopf.

Ich sagte dem gelangweilten Shopfront Guy, dass ich noch nie ein Rennrad mit Scheibenbremsen gefahren bin und fragte, ob er die mag. “Yes! I love them in the mountains. They are incredible.” Klang gut. Er log.

 

Mein Professor.

Mein Professor an der Hochschule hat immer gesagt: “Quang, sie werden in dem Job viel reisen. Reisen Sie nie ohne Badehose im Handgepäck. Sie wissen nie, wo sie aufwachen. Wo immer das auch ist – zumindest sitzen Sie dann entspannt am Pool.” Das hat sich des öfteren bewahrheitet. Seither reise ich stets mit einer Badehose wie jener blau-weiß gestreiften, in der ich auf Mr. Shimano traf. Mag es Erfahrung oder Intuition sein – bei dieser Reise packte ich Renradkleidung ein. Nun erkenne ich den tieferen Grund. Ich möchte ihn offiziell machen und für alle nachfolgenden Generationen in das ewige Gedächtnis des Internets einbrennen:

Liebe Leser. Reisen Sie NIE ohne Rennradbekleidung nach Mallorca. Sie wissen nie, ob Sie einen Mr. Shimano treffen.

Und so stand ich an jenem Freitag Morgen Punkt 06:58 Uhr vor Sonnenaufgang in meinem aerodynamisch optimierten Dress an der Promenade von Port de Sóller. Die Rückentaschen gefüllt mit ein paar alkoholfreien Flutschis und zwei Bananen. Die Flaschenhalter bestückt mit zwei weißen PrudentialWalk London 100 Flaschen von vor zwei Wochen. Die Cleats wurden verleihbedingt auf SPD-SL gewechselt und waren damit frisch. Der Spaziergang in London vor zwei Wochen hatte meine Mavic Cleats auf dem Gewissen. Aber das ist eine andere Geschichte.

 

Lift Off.

Ich pedalierte los, bereit die sieben Sekunden Gewichtsnachteil schnellstmöglich einzuholen. Vorbei an der Verleihstation von Tramuntana Tours begegneten mir nur zwei andere Sport Streber, die vor Sonnenaufgang schon joggen und so aussahen, als ob sie den Marathon vor dem Frühstück zum Aufwärmen rennen. Ich fand das interessant, denn in gewisser Weise entdeckte ich hier an dieser Motivations- und Urlaubseuphorie-Speerspitze des Laufsports jene geheime, nie niedergeschriebene, konspirative Grundregel des Rennradfahrens wieder: Egal ob die Lungen kollabieren, das Herz aus der Brust springt oder man denkt “19% Steigung sind doch irgendwie spürbar,”:

Beim Überholen und an der Ampel gilt: “Ruhig atmen. Lächeln. Weiterfahren.”

(Hmmm, jetzt ist es nicht mehr geheim. Und wurde niedergeschrieben. Wenn tatsächlich Menschen diesen Artikel lesen, ist es auch nicht mehr konspirativ. Aber egal.)

 

Das Zeug aus Stein.

Nach drei Kilometern stellte sich das beim Erstkontakt mit Mr. Shimano beschriebene Phänomenen von Sóller ein: Berge. Die Temperatur war gut. Die Beine fühlten sich gut an. Das Meer verströmte den Duft von Salz in der Morgenluft. Nur gab es keine Sonne. Nicht weil es wolkig war. Das massive Tramuntana Gebirge hüllte die gesamte Bucht von Sóller in Schatten. Wo man auch hinblickte waren Berge. Keine Hügel. Berge. Das Zeug aus Stein. Nicht das aus Sand. Es sagt klipp und klar: “Ich bin verdammt groß.”

Berge. Das Zeug aus Stein. Nicht das aus Sand.

Nach der kurzen Passage aus Port de Sóller heraus stieß ich auf den Kreisverkehr, der entscheidet, ob man zu dem höchsten Berg der Insel – dem Puig Major – oder zu einem Ort namens Voldemortsa (oder so) fährt. Ich fuhr mangels Verkehr mitten auf der Fahrbahn und vollführte im Kreisverkehr einen elegant eingeschwenkten Twoseventy. Ich weiß, Grad-Angaben als Manöver sind  atypisch fürs Rennradfahren. Aber da scheint der schlummernde Skater in mir durch. Voldemortsa (oder so) läge in der Logik auf 90° des Kreisverkehrs und enthüllt somit auch in der Skateboard-Sprache seine Zweitklassigkeit. Schon jemals von einem Trick namens “Ninety” gehört? Eben.

 

Der Größte.

Aus der Kurvenlage wieder aufgerichtet lag er also vor mir. Der Puig Major. Aus dem Spanischen frei übersetzt: “Großer Berg”. Sie haben ihn sogar zwischenzeitlich umbenannt, um ihn von dem anderen hohen Berg der Insel als den noch höheren abzugrenzen. Der höchste Punkt Mallorcas. 845 Höhenmeter verteilt auf 14 Kilometer mit einer Steigung von durchschnittlich 6% lagen vor mir. Berliner Freizeitradler unterschreiben bereits bei 0,5% Steigung Kaufverträge für E-Bikes. Es gab keine Flachetappe. Nur bergauf. Keine Pause. Unterwegs frühstücken, einen Kaffee? Gibt’s nicht! Ab hier kommt kein Laden mehr. Kein Kaffee. Kein Brötchen. Kein Wasser. Nicht mal wirklich Sand. Nur Steine. Und Steigung. Steigung und Schmerzen. Der Puig Major ist damit berechtigter Platzhalter der RoadBIKE Lifetime-Must-Do-Top-20-Liste – zumindest so lange noch keine Straße zum Mount Everest hoch gebaut wurde (aktuell gibt es am Hillary Step wohl noch die eine oder andere ingenieurstechnische Herausforderung *). Er ist so hoch, dass die Spitze an Tagen in Wolken gehüllt ist. Ein großer, bedrohlicher Felsen weit oben auf einem Massiv aus noch mehr bedrohlichen Felsen. Kolossal und majestätisch. Und zu seinen Füßen lag ich. Allein. Mit der Stimme von Pantanis Großvater zitierte er “Top Gun” zu mir: “Sohn. Dein Garmin stellt Schecks aus, die Deine Beine nicht einlösen können.” Das wird hart.

Sohn. Dein Garmin stellt Schecks aus, die Deine Beine nicht einlösen können.

Eine knappes Stündchen später war ich oben. Ich nahm einen entspannten Schluck aus meiner Flasche, atmete kurz tief durch und genoss die Aussicht. Ich liebe den Duft von 845 Höhenmetern am Morgen. Wer wissen will, was zwischenzeitlich passiert ist, lese bitte weiter oben und werde Teil eines nie niedergeschriebenen, konspirativen Rennradfahrer Geheimnisses. Ich schoss ein paar Fotos und machte mich auf zu dem Teil, für den ich eigentlich hergekommen bin.

 

Shut up brakes.

Bergsteiger mögen auf einen Berg klettern, weil er da ist. Rennradfahrer klettern auf einen Berg, weil sie von ihm RUNTER müssen. So schwenkte ich durch einen Tunnel auf die andere Seite des Berges in die erste kleine Abfahrt am Gorg Blau entlang ein. 300hm ging es auf knapp 8km in sanften Kurven mit atemberaubenden Blick hinunter. Allerdings konnte ich den Anblick nicht so richtig genießen. a) weil ich ihn schon kannte. b) weil die Berge auf dieser Seite im prallen Sonnenlicht bei weitem nicht so majestätisch aussahen wie im Gegenlicht auf der anderen. Und schließlich c) weil einhändig bei 49km/h die hintere Shimano Scheibenbremse anfing, Geräusche von sich zu geben. Ein zartes Quietschen. Später trat das Phänomenen schließlich auch zweihändig und bereits bei 39km/h auf. Ich dachte “Pussybike! So schnell und steil ist der Spaß nun auch wieder nicht.” Und so ignorierte ich die Tatsache, dass nun auch die Vorderbremse anfing, ein leises, aber konstantes Quietschen von sich zu geben. Aber Egal. Das Ignorieren ist schließlich bei Rennradfahrern ein hohes Gut. Man ignoriert ständig irgendwelche Tatsachen. Dass das eigene Leben auf 23mm Gummi zum Abschuss freigegeben ist? Egal. Physik? Egal. (vor allem in Kurven) Man ignoriert Schlafdefizite und Budget Rahmen beim Bestellen von überteuerten Carbon Flaschenhaltern, die mit ihren sieben Gramm Gewichtsvorteil x 2 mir auf der Tour bestimmt einen Zeitvor… Ach egal. Die 0,786531 Sekunden… Geschenkt. Gut, Schmerzen ignoriert man natürlich nicht. Die hat man einfach nicht. Zumindest beim Überholen.

 

Coll dels Reis.

Ich erreichte die Abbiegung zum Coll dels Reis und damit die Passage nach Sa Calobra. Das ist die letzte Gelegenheit, die Flaschen aufzufüllen für die nächsten 850 Höhenmeter! (Zumindest, wenn man die kleine Quelle im oberen Drittel des Aufstiegs von Sa Calobra nicht kennt oder sich nicht traut Bergquellwasser aus einem Berg zu trinken, sondern nur Bergquellwasser aus Plastikflaschen). Meine Flaschen waren noch gefüllt. Ich fuhr weiter, den Coll dels Reis hinauf. Aha, hier kamen mir die ersten Mietwagen entgegen. Es war vor 09:00 Uhr. Das war bestimmt die Liga, die auch vor dem Frühstück um 06:00 Uhr an Hotel Pools stürmt, um ihre Batterie an Liegen zu besetzen. Frei nach dem Motto: “Schnell Gertraude! Lass uns vor alle andere an dem Sa Calóbra sein! Jemand könne uns die Sischt wegnehmen.” (Ja, man muss das absichtlich falsch betonen, damit es authentisch wirkt.) Egal. Weiter im Text.

 

Quietsch.

Die Scheibenbremsen machten nun auch beim Anbremsen in den Kurven bergauf Geräusche. Ich konnte das nicht mehr wirklich ignorieren. Langsam machte ich mir Gedanken wie: “Bremsen… Irgendwie nicht gut, wenn man mit 60 Sachen auf Haarnadel Kurven zurast irgendwie”. “Warum quietschen Scheibenbremsen eigentlich nochmal?” “Was stand in diesem Testbericht wegen Hitze und verformten Scheiben bei Abfahrten nochmal drin?” “Welche verdammte Marke und Modellgeneration war das nochmal?”  Mein Gehirn-Google arbeitete auf Hochtouren, spuckte aber nichts aus. Ich habe mich einfach nie wirklich mit dem Kram auseinandergesetzt. Warum auch? Scheibenbremsen sind schwerer. Die gerundet 346,894 Gramm bringen mir bei der Strecke mindestens einen… . Ach egal. Aha!! Ignorieren klappt wieder. Sogar ganz im Gegenteil. Ich war selbstmotivierend. Ich dachte: “Das sind Bergtypen. Die Bremsen werden schon top gewartet sein.” “Sahen ziemlich korrekt aus, die Jungs. Hatten sogar Trek Factory Racing T-Shirts! Wenn das mal nix ist.” “Die Jungs heißen ja wohl nicht umsonst Tramuntana Tours!” Voller Zuversicht und zwischenzeitlicher Brems-Quietsch-Salven erreichte ich den Coll dels Reis auf 682 Höhenmetern. Ein karger Ort mit Parkmöglichkeiten links und rechts, auf dem aber nie ein Auto steht. Es ist unter Rennradfahrern legendär, weil jener durch einen Felsen gesprengte Teil der Straße den Start- und Endpunkt der Fahrt nach und von Sa Calobra darstellt. Es ist die Ziellinie für das Segment “Sa Calobra – Coll dels Reis (official)”. Wer immer behaupten will, er sei Sa Calobra hoch gefahren, muss hier wieder durch. Denn, wenn es nicht auf Strava ist, ist es nie passiert, so die Regel. So fuhr ich durch das steinerne Tor und begann den Prolog zu Sa Calobra runter zur berühmten Krawattenknotenkurve. Ab hier an ging es 682 Höhenmeter und 28 Spitzkehren mit bis zu 12% Neigung hinunter bis auf Null Höhenmeter. Ich drückte vor der Kurve leicht auf die hintere Bremse.

 

Die Physik der Wahrheit.

Bei einigen Dingen im Leben ist es so, dass sie sich die ganze Zeit langsam aber stetig ankündigen um dann mit voller Wucht zu explodieren. Meine Einkommenssteuererklärung ist zum Beispiel so eine Sache. Oder Schluss machen nach Haus, sieben Kindern, zwei Familienkombis der Marke Volvo und Ehe ohne Ehevertrag (das wiederum entspringt NICHT meinem Leben). Das Interessante ist der Zusammenhang zwischen den Attributen “Wahrheit” und “Zeit”. Objektiv ändert sich an dem Wert der “Wahrheit” nämlich nichts. Ob ich meine Einkommenssteuererklärung am 1. Januar oder mit Fristverlängerung, Rechtshilfegesuchen und Auslieferungsbescheid zu Sylvester abgebe, ändert nichts an der Zahl die unten steht. Oder das mit dem Schluss machen. “Baby, das wird nix mit uns,” ist genau die gleiche Aussage beim ersten Date, wie nach zwei Ballon-Kredit-finanzierten Volvos (warum das mit der Ballon Finanzierung übrigens eine schlechte Idee ist, können Sie übrigens meinen Rennrad-fahrenden BMW Mini Berater fragen, dessen Kontakt ich auf Anfrage gerne teile). Nur die AUSWIRKUNG ist eine andere. Hätte ich die Steuererklärung am 1. Januar abgegeben, hätte ich ein entspanntes Jahr (gut, vielleicht zwei überteuerte Carbon Flaschenhalter weniger, aber was soll’s). Hätte sie dem Typen am ersten Abend gleich gesagt “Schatzi, ich glaube Du kriegst heute kein Foto von mir,” dann gäbe es einen Seufzer, aber ok. Nach zwei Ballon-Kredit-finanzierten Volvos allerdings, hat man die gleiche Aussage gemacht, nur dazu 3,667 Tonnen Stahl vor einer Haustür, die man zusammen mit dem Haus ebenfalls gar nicht hätte. Die Wahrheit bleibt die gleiche Wahrheit. Die Zeit aber ändert die Wucht der Wahrheit. Wahrheit ist Masse (bleibt gleich). Zeit ist Beschleunigung (wird schlimmer). Masse mal Beschleunigung ist hier Wucht. Ich sage ja, Rennradfahrer haben ein inniges Verhältnis zur Physik. So war das nun auch bei mir. Ein bisschen. Ich ignorierte die Tatsache, dass meine Scheibenbremsen quietschten und erkannte nun im Angesicht der ersten Spitzkehre bei 42km/h, 614 Höhenmetern und -11,9% Steigung die Wahrheit: Diese Bremsen sind beide im Eimer.

 

ST137.

Es war zum Glück nicht auf die “See you my friend, I wish you all the best” Art von im Eimer. Sie verzögerten noch. Jedoch stießen sie dabei ein so dermaßen lautes, hoch schrillendes, pfeifend-vibrierendes Geräusch aus, dass ich schon die  Verschwörungstheoretiker kommen sah, die die sozialen Medien mit Berichten von geheimen Waffentests von “denen” (NSA, CIA, UCI, TDF und Kanada, wie immer) im alpinen Hochland von Mallorca fluten würden. Alles inklusive verschwommener Fotos von mir (verschwommen deshalb, weil echte Rennradfahrer ja so schnell sind und es sich sonst nicht so schön Verschwörungs-theoretisch anfühlen würde). Bielefeld.

Anschließend würden sie natürlich auch die Verwirbelung von Chemtrails, die Quallenattacken an den Stränden Grönlands der nachfolgenden Saison und die zeitgleiche Verfärbung des Wassers im Turmspringbecken der olympischen Spiele in Rio darauf zurückführen und meinen Facebook Account trollen, so wie es Rita Scharfe bei meinem Regie Freund Dietrich Brüggemann getan hat (unbedingt alle Kommentare aufklappen. Ich sag’s Euch: Wir leben alle so was von hinterm Mond). Womit “die” allerdings Recht haben könnten, waren die Eigenschaften dieser neuen Superwaffe zur Menschenkontrolle. Das sollte mir noch helfen.

Me and my F Five Double O.

Vor mir tauchten zwei Vor-dem-Frühstück-die-Liege-besetzen-Mietwagen auf. Im Gegensatz zu meiner kleinen Physik Analogie von eben sind es keine Ballon-finanzierten Volvos, sondern winzig kleine, gemietete Fiat 500 in Weiß. Selbstverständlich ohne Sonnendach Option. Kostet ja mehr. Dafür zusätzlich mit allerhand Krimskrams beladen, den man versucht hat, in den winzigen Kofferraum zu quetschen. Wie Maverick schoß ich auf das Heck dieses feindlichen Kurzstrecken Jägers zu und brachte mich mit der Sonne im Rücken in Position. Ich löste die hintere Bremse aus. Auf das Folgende war niemand gefasst. Das Quietsch-Inferno auf Erden wurde entfesselt. Das uralte Gestein Tramuntanas vibrierte. Die Ultraschallwaffe von Shimano-Tramuntana-Tours feuerte aus allen Scheiben. Das merkte Fahrer Nr. 1 vor mir sofort und riss in nackter Panik sein Fahrzeug zur Seite. Ich schoss ruhig atmend und lächelnd vorbei und stieß kurz darauf auf Fiat 500 Nummer Zwei. Der blieb aber unbeeindruckt. Unendliche fünf Kehren lang war trotz Höllenlärm kein Einlenken in Sicht. Nix zu machen. Anscheinend vermutete er unten eine Liege, die ich besetzen könnte. Das hintere Besatzungsmitglied drehte sich zu mir um. Ein Junge von ungefähr sechs Jahren auf der Rückbank. Jetzt läutete die Stunde meines Trikots.

 

High-Vis

Ein Rennradfahrer in der Abfahrt nach Sa Calobra im Rückspiegel ist in der Tat für ungeübte Autofahrer eine Stress-treibende Angelegenheit. Das gefühlt nahe Heranfahren, die im Gegensatz zum Auto agilen Manöver und die eigene Furcht vor der Tiefe vermischen sich zu einem unguten Gefühl. Das ganze wird durch die eingeschränkte Sicht des Rückspiegel verstärkt. Vor allem wenn dann noch allerhand Krimskrams aus dem Kofferraum hochragt. Wie im Film ist die Angst vor dem NICHT Gezeigten weit stärker als vor dem Gezeigten. “Aliens” ist zum Beispiel gruselig, obwohl man das Vieh eigentlich nie sieht. Das siebzehnte, riesige, erstmal-den-Helden-anfauchen Monster moderner Comic Verfilmungen hingegen löst bei mir nur den Ruf nach Mundwasser aus. (Schön, dass ich mit eben diesen Monstern mein Geld verdiene). So also auch hier. Kurz sehen, dann nicht mehr. Dann wieder = Langsam steigendes Unbehagen. Dazu kommt noch das infernale Geräusch meiner Bremsen. Ultimativ wird es allerdings erst, wenn es dann noch visuell gestützt wird. Hier in Form meines Trikots in der Farbe “High-Vis Pink”, welches ich mir zwei Wochen zuvor bei Rapha in London mit passenden Socken gekauft hatte. Dezent ist was anderes. Aber egal. Diese Farbe brannte sich nun feurig in die Netzhaut des Jungen.

Er fing an zu schreien. Er gestikulierte wild zum Fahrer und drehte sich permanent wieder zu mir um, um sich zu vergewissern, dass das, was er sieht, wirklich gerade passiert. Die Panik erreichte den Steuermann (Vater) und Kommandanten (Mutter). Sie beschleunigten. Logisch, wenn man a) durchlassen oder b) sich weiter treiben lassen kann. Mit erhöhter Geschwindigkeit steuerte er sein Fahrzeug auf die nächste Spitzkehre samt Abgrund dahinter zu. Als Sixt Platinum Kunde (Hertz Gold Five Star für Nordamerika), weiß ich aber eine Sache, die er offensichtlich nicht weiß: Ohne Sonnendach gibt es meistens auch kein Sportfahrwerk bei Mietwagen. Er erlebte daraufhin DIE fahrerische Grenzerfahrung seines Lebens. Danach sah er es ein. Fiat 500 II wurde langsamer und steuerte die nächste Bucht an. Ein Arm mit blauem AI Bändchen wies mich an zu überholen. Endlich konnte der kleine Junge Ishmael mein Trikot aus der einzig richtigen Perspektive bewundern: von hinten. (Rennradfahrer suchen sich ihre Trikots nur von hinten aus. Schließlich wird es nur von hinten gesehen.)

 

Angst und Freude.

Nach der Fiat 500 Barriere, schoss ich runter ins Tal. In der Bucht von Sa Calobra warteten bereits die Schaulustigen, um einen Blick auf Godzilla zu erhaschen, der sich seit zehn Minuten mit Fauchen aus der Hölle ankündigt. Kurz nach 09:00 Uhr klickte ich aus. Höhenmeter Null. Strebermäßig früh. Die Geschäfte hatten noch zu. Ich erkundete dieses Mal mal die Bucht, machte ein paar sehr touristische Fotos und freute mich auf den Aufstieg zurück.

Rennradfahrer, die das erste Mal den Pass von Sa Calobra hinunterfahren, empfinden Angst und Freude. Freude, weil die Abfahrt lang, steil und spektakulär ist. Angst, weil es eine Sackgasse ist. Es geht nur genau diese lange, steile, spektakuläre Strecke wieder hoch. Jeden verdammten Meter. Das erste Mal, als ich dort hinunter schoss, rief ich zu meinem Wingman: “Das ist der WAHNSINN!” Seine Antwort: “Das ist ein FEHLER!!!”.

 

Frau Calobra.

Nach meiner kleinen Sightseeing Tour (nach London war ich es ja gewohnt, mit Radschuhen herumzulaufen), machte ich mich an den Aufstieg. 668 Höhenmeter und 9,4  Kilometer vom Fuß bis zum Coll dels Reis. Wichtig: Nicht beim ersten Kiosk vor der Krawattenknotenkurve anhalten und vor Luft japsend nach einer Cola rufen. Die offizielle Ziellinie noch weiter oben.

Frau Calobra ist nicht nur wegen ihrer Bergkategorie 1 eine ziemliche Furie. Sie ist eine berechnende Bestie. Am Anfang flirtet sie noch verführerisch mit einem und zeigt Ihr schönstes 3% Lächeln. Die Endorphine springen. Alles fühlt sich wunderbar leicht an, frisch verliebt tritt man rein. “Streckenrekord!” hallt es im Kopf… . Es folgt der Alltag. In der Kiste läuft nix mehr. Die Strecke wechselt auf längere, gerade Passagen und nimmt einfach kein Ende. Ständig hängt die steile Wand vor einem mit den umschlungenen Straßen, die man noch hoch muss. Mahlende 6% Steigung brechen den Willen, wie eine Chinesische Wasserfolter. Man denkt: “Calobra, Baby. Ich glaube wir müssen uns unterhalten.” Doch dann wackelt sie auf den letzten zwei Kilometern mit ihrem südländischen Popo. Bei konstanten 11% holt sie dann ihre schönsten Kurven raus. “Wollen wir es nochmal versuchen?” Sorry. Kein Foto. Am Ende spuckt sie einen dann allein an einem kargen Parkplatz aus (nicht am ersten Kiosk).

Aber Frau Calobra konnte mich heute mal. Ich hatte für Affären keine Zeit. Nach 50:54 Minuten war ich oben und fuhr ohne Stop direkt vom kargen Parkplatz des Coll dels Reis wieder runter. Mein Kumpel Puig Major verlangte schließlich schon wieder nach mir.

 

Wiedereintritt

Zur Entspannung war die Passage am Gorg Blau entlang zurück hoch nur eine Bergkategorie 3. Berge, Wasser, flache Anstiege und eine Militärbasis zur Linken. Typisch mallorquinisch. Zwei Tunnel später war ich wieder an der höchsten Straße Mallorcas angelangt und leitete den Wiedereintritt nach Sóller ein. Die Bodenkontrolle auf meinem iPhone zeigte grünes Licht. Ich machte einen letzten visuellen Check an meinem Rad, ob das Hitzeschild noch in Ordnung ist und los ging es. 818 Höhenmeter wurden in relativ geraden 14km mit einem Schnitt von 44,3km/h vernichtet. Anscheinend hatte mein lauter Waffentest in Sa Calobra Wirkung gezeigt. Die lokale Bevölkerung wurde zwischenzeitlich evakuiert und kein einziges Auto lag auf der Strecke. Mangels Bremsbedarf störten selbst die modifizierten Scheibenbremsen auch nicht mehr wirklich. Ich fuhr mit gemütlichen 0,0481 Mach die mallorquinische Anhöhe hinunter. Mein Garmin zeigte mir die anstehenden Kurven, so dass ich Ideallinie fahren konnte. Meine Beine waren seit zehn Minuten im Standby Modus. Das fühlte sich ähnlich absurd an, wie eine Zylinderabschaltung bei Tempo 300. Was mein Garmin jedoch nicht anzeigte, war die kleine Wanderbaustelle 1,5km vor dem Ende, hinter einer Linkskurve. Ich drückte auf die Bremsen und merkte, wie mein Hinterrad zur Seite rutschte. Ich dachte: “Na super. Wenn Mr. Shimano davon Wind bekommt.” Ich brachte den Gaul aber wieder auf Spur und schoß links an der rot-weißen Bedrohung vorbei. Etwas schockiert vom lange nicht gehörten Quietschen der Bremsen und meinem etwas verschlafenen Reaktionsvermögen, fahre ich die letzten 1,5km nur noch im Stützrad Modus bei kriechenden 50km/h.

Meine Beine waren seit zehn Minuten im Standby Modus. Das fühlte sich ähnlich absurd an, wie eine Zylinderabschaltung bei Tempo 300.

 

Touch down.

Die Bremsen und Hitzeschild hielten. Ich landete pünktlich mittags in Port de Sóller. Ich gab den Gaul wieder bei Tramuntana Tours ab. Eine konspirativ aussehende Frau von “denen” pflasterte das Rad mit meinen Beschwerden auf Post-Its zu. Strava stoppte meine morgendliche Fahrradtour mit 76,3km Distanz, 4:12:33 Stunden Netto Fahrtzeit und 2.013 Höhenmetern. Im Gegensatz zu London von vor zwei Wochen bin ich tatsächlich nur gelaufen, wenn ich das auch wirklich wollte. Jetzt musste mir Mr. Shimano nur nochmal das mit Voldermortsa (oder so) erklären.


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PPS: Reminder sind gut, oder?



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*) Edit 22.05.2017: Wie Zeit.de berichtet, gibt es den Hillary Step nicht mehr. Das ist schade für alle Bergsteiger, toll für Rennradfahrer. Der KOM für den Mount Everest kann also geholt werden! Danke an Lakeshore.

8 Gedanken zu „Die höchste Straße Mallorcas und zwei Scheibenbremsen aus der Hölle. Mit Bildern.

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