Was soll der ganze Bohai um Mallorca Drei, Eins, Zwei? (312)

Ich verstehe es nicht. Dreihundertzwölf Kilometer. Ein Tag am Meer. Mit 5.000 anderen Rennradfahrern hinter einem. Ich habe schon das britische Empire besiegt. Was soll also der ganze Affentanz um Mallorca 312? Und überhaupt. Das Tramunatana Gebirge – Ja mein Gott. Das bedeutet: die Hälfte der Strecke geht es bergab. Umso besser. Da wo ich herkomme, da fährt man 303 Kilometer am Vormittag und macht danach noch ein bisschen Sport! Pussies. Und wo ist der Zauber bei 4.500 Höhenmetern?. Da wird ein bisschen Belgischer Kreisel gemacht und ins Zielfoto gelächelt! Und: Ende April – ein echter Rennradfahrer hat da schon eine ganze Vorsaison in den Beinen und drei Reifensätze verschlissen… Es war Herbst. Eine raketenwissenschaftelnde Rennradfahrerin hat mir auf dem Heimweg mal gesagt, dass die bescheuertsten Ideen stets im Herbst geboren werden. Das Wetter wird kalt, der Mut warm. Unsere Herbst Idee ging ungefähr so:

Drei Typen aus dem Flachland sitzen vorm Rechner und füllen ihre Anmeldung für Mallorca 312 im April nächsten Jahres aus.

Es ist April. 4:58 Uhr am Donnerstag, dem 27.04.2017. Mit meinem Wingman C. stehen wir samt Radkoffern in Berlin-TXL. In der Abfertigung überall weitere Radkoffer. Helme blitzen unter Jacken hervor. Eine Schlange vorm Sperrgepäck. Im darauffolgenden Flug sitzen genug Watt, um ein komplettes Triebwerk zu ersetzen. Wir sitzen wie immer Reihe Eins, damit sich die anderen Spaßfahrer schonmal dran gewöhnen können, wie wir von hinten aussehen.

Zweieinhalb Stunden später. Palma de Mallorca PMI. Rapha hat den Weg zum Sperrgepäck mit Werbeplakaten vollgepflastert. Das Sperrgepäckband spuckt im 10 Sekundentakt Radkoffer aller Couleur aus. Noch mehr Helme. Noch mehr Watt auf einem Fleck. Der Werbedruck funktioniert. Wir fühlen uns genötigt, bei Rapha Palma de Mallorca vorbeizuschauen.

Dort angekommen stelle ich fest: Rennradfahrer sind Modehuren. Nie im Leben hätte ich das Zeug vor dem Rennradfahren angezogen. Niemals nie. Typen, angezogen, wie Superhelden, nur ohne Sixpack, ohne Superkräfte und ohne Cape – dafür andauernd am Kuchen essen. Das war früher. Jetzt erkenne ich bei 42km/h bergauf aus dem Augenwinkel, ob ein Typ die passenden Socken zum Trikot an hat. Mein Kleiderschrank ist 50:50 geteilt in Trikots und Bibs. Ich trage eine Plastikbrille, die so bescheuert groß ist, dass ich damit den Wiedereintritt aus dem Orbit überleben würde. In der Kategorie Style Polizei macht mir keiner mehr was vor – dachte ich zumindest. Bis ich den Rapha Store Palma am Vorabend des Mallorca 312 betrat. Eine Apokalypse gestrickt in Lycra. Eine Schlange, um hinein zu kommen. Menschen drücken sich mit leerem Blick an uns vorbei. Einer steht orientierungslos in der Ecke. Verkäufer werden umzingelt und niedergerungen. Ich fühle mich wie Brad Pitt in „World War Z“. Rennradfahrer über Rennradfahrer ohne Rennräder. Ich werde Zeuge, wie sich erwachsene Männer gegenseitig Tutus mit Namen „Pro Team Aerosuit“ für 300€ zuwerfen, weil sie nicht zur Kasse durchkommen. Jetzt gilt Zombie Survival: Nicht auffallen, keine Geräusche, keine hektischen Bewegungen. Sie könnten denken, ich nähme ihnen das letzte Navy-blaue Rapha Brevet Trikot in L weg – das, was jetzt eh irgendwie alle tragen. Dann wär’s das. „Er hinterläßt zwei Rennräder ohne Carbon Flaschenhalter“ wird in der Anzeige stehen. Soweit lasse ich es nicht kommen. Ich treibe mit der Masse zum Checkout, kaufe irgendwas aus Gruppenzwang und entkomme mit einer nassen Rapha Tüte ins Zielgebiet Alcudia.

Es setzt biblischer Regen ein. Kurz vor Alcudia haben wir keine 10m Sicht. Aus dem grauen Nebel tauchen Rennradfahrer auf. Je mehr wir uns Alcudia nähern, desto mehr werden es. Mit Scheibenwischern auf Anschlag passieren uns Pelotons von 10-20 Mann Stärke in kurz / kurz. Peloton um Peloton passiert unser Fahrzeug in militärisch exakter 2er Formation. Die Gesichter: Versteinert. Nicht der Hauch eine Mime, die Nase im Regenwasser. Männer und Frauen auf Mission. Die Sicht bessert auf. Wir erkennen erst Umrisse, dann sehen wir die Bettenbunker von Playa de Muro, dem Startort. Die Fassaden sind über die Jahre schwarz verwittert. Ich freue mich auf den römischen Palast, den wir zum Hauptquartier erkoren haben. Als wir näher kommen erkennen wir: Die Fassaden sind nicht verwittert. Das ist Carbon! Die Balkone sind voller Rennräder. Carbon hinter Stahlgeländern. In Playa de Muro beziehen wir unser römisches Quartier und errichten Carbon und Kommunikation. Wingman N. stößt über die Südostroute aus Berlin hinzu. Wir stellen ein Außenteam zusammen und begeben uns in den Ort. Dieser Ort wird für ein Wochenende das Rom des Jedermann Radsports sein.

Dieser Ort wird für ein Wochenende das Rom des Jedermann Radsports sein.

Als Werbeschaffender weiß ich: Im Irrenhaus ist der Normale der Irre. Irgendein Dürrenmatt hat diese Idee mal als Prototyp niedergeschrieben. Hier in Playa de Muro manifestiert sich diese Lebensweisheit. Es sieht aus wie die distopische Zukunftsphantasie eines halluzinierenden Rennradfahrers. Als ob Baumwolle nie erfunden wurde, tragen alle Lycra. Transparente und Aufsteller der hiesigen Radsportläden verwandeln den Ort in einen Hindernisparcours. Es wirkt mehr wie die Landung in der Normandie, als ein Radsportevent. Von der Straße aus kündigt der dumpf, surrende Ton von Carbon immer wieder den nächsten Peloton an. Wir versuchen Munition für unsere CO2 Pumpen zu bekommen – doch vergebens. Komplett leergekauft. Den Ort weiter runter hat Bicimed Erbarmen und verkauft uns zwei Patronen, die er aus einem Pumpenset rausreißt. In seiner Werkstatt treffen wir zwei Briten mit einem technischen Problem. Der eine mit einem Iron Man Finisher Shirt, der andere zivil. Wir unterhalten uns kurz. Das zweite Mal wird es für sie sein. Letztes Mal haben sie es unter zwölf Stunden geschafft. Diesmal steht die Sub-Elf an. Dafür haben sie sich auch Keramik Umlaufrollen besorgt. Zwei Watt Ersparnis. Pffffft. Entweder man ist schnell oder lässt es. Süß, diese Briten..

Entweder man ist schnell oder lässt es. Süß, diese Briten..

Am nächsten Tag steht Equipment Check an. Echte Rennradfahrer wissen, dass es nur eine Strecke auf Mallorca gibt, um ernsthaft sein Material zu testen: Sa Calobra. Also machen wir uns am Tag vor dem 312er auf nach Sa Calobra, um Wingman N. endlich die berühmte Krawattenkurve zu zeigen. Wingman C. fragt mich, ob wir nicht regenerieren sollten. Ich entgegne, es sei doch mehr Sightseeing als Rennen morgen. Calm down.

Und so schießen wir Sa Calobra ohne Scheibenbremsen hinunter, atmen kurz durch und fahren wieder hinauf. Eine herrlich herbstliche Idee.

Am Abend noch mal Kohlenhydrate. Wir bestellen Cheeseburger und Bier. Als der Chef des Hauses die Rechnung bringt, fragt er, ob wir morgen auch am 312er teilnehmen. Ich entgegne mit britischem Akzent: „Sure.“ Er spreche gerade mit den Gewinnern des morgigen Vormittags. Er lacht und sagt: „Komisch, die da am Nebentisch haben das auch gerade schon gesagt. Ihr seid die Sechsten heute Abend.“ Am Nebentisch sitzen die britischen Keramik-Umlaufrollen-Softies. Siehst Du Chef, denke ich. So kann man sich irren. Ich studiere die kleine Höhenkarte mit Versorgungspunkten aus dem Starter-Bag und merke mir grob die Kilometerangaben, damit ich den Briten sagen kann, wo sie endlich ihre Bananenpause bekommen werden.

Der Morgen des Starts. Pina ist gewachst und geölt. Um 05:30 sitzt ein illustres Volk im Frühstückssaal unseres Etablissements . Von Großvater bis Spargeltarzan ist alles dabei. Ich nehme ein extra Ei und trinke Espresso ohne Milch. Kein Laktat am Morgen! Zurück im Zimmer packe ich mein Marschgepäck, das ich mir natürlich präzise-deutsch vorher durchgerechnet habe. 2 Schläuche, eine CO2 Pumpe, drei Cliffbars, Iso Tabletten und 16 Gels. Garmin ist auf 300 Kalorien Alarm eingstellt. Am Rahmen stecken meine zwei Wasserflaschen aus London mit Iso-Gemisch und eine Zipp Tasche am Oberrohr mit Powerbank drin um Garmin mit Strom zu versorgen. Ich weiß, es ist eine klare Missachtung von Regel #29. (Meine Diskussion mit den Keepern vom 15.12.2016, es sei ein „extreme case“ weil die Fahrt so lang dauern könnte, dass der Garmin Akku nicht reicht, wurde mit Verweis auf Regel #74 abgeschmettert. So bleibt es bei einem Regelverstoß.) So 312er, dann zeig mal aus welchem Carbon Du geschnitzt bist. Ich rolle mit Wingman N. zum Startbereich „Goldcar“.

Wingman C. optiert am Abend vorher auf die 169er Runde. Dies wird eine gänzlich andere Geschichte als meine. Er hat mir zugesichert diese niederzuschreiben. Wenn es soweit ist, wird an dieser Stelle ein Link zu dem alternativen Ende dieser Geschichte stehen.

Am Start dämmert mir es, dass ich mit den Gels vielleicht ein bisschen übertrieben habe. Ich fühle mich wie ein Kanguruh auf McDonald’s Coupons. Aber was soll’s. In fünf Stunden rolle ich hier eh wieder durch. Mein Trainingslevel liegt mit 2.018km Laufleistung leicht unter den anvisierten 12.288km für den Start. Aber das ist halb so schlimm. Denn: Ich konnte zwischenzeitlich das reduzierte Training mit neuen Carbon Hochprofilrädern kontern. Weniger trainieren, mehr investieren. Oder um es mit den Worten Stan Lee’s zu sagen: „Aus großen Ausgaben erwächst große Geschwindigkeit.“ Vor dem Kontext fange ich an das Starterfeld zu mustern. Newbies. Ich sehe kein einziges Pinarello oder Specialized. Alles nur Kopien. Sehen genauso aus, steht aber „Dogma“ und „S-Works“ drauf. Hab ich noch nie gehört. Vor uns stehen fünf Spanier in Teamtrikots mit diesen S-Works. An ihrem Rahmen ist jeweils nur eine (!) 750ml Flasche Wasser. Ihre Trikottaschen sind leer, bis auf eine einzige Banane (!). Unsere Gruppe „Goldcar“ ist ganz hinten. Wie ich höre, hat sich ein Miguel Indurain nach Vorne gedrängelt. Ich hoffe er steht mir nicht im Weg, wenn ich ihn gleich von hinten rechts überhole.

Ich konnte das reduzierte Training mit neuen Carbon Hochprofilrädern kontern. Weniger trainieren, mehr investieren!

Mit den Worten Stan Lee’s: „Aus großen Ausgaben erwächst große Geschwindigkeit.“

22 Minuten Verspätung. Dann geht’s endlich los. Um Punkt 0722 überschreite ich die Startlinie. Ich kämpfe mich mit Wingman N. durchs Feld. Die Straßen sind gesperrt, wir fahren links außen auf der Gegenfahrbahn. Gemäß der Taktikbesprechung gestern, ziehen wir im Feld mit, bis es sich gelockert hat, um sie auf den Hügeln Mallorcas abzuhängen. Wir ziehen an Bettenburgen und Schnellimbissen vorbei. Miguel ist weiter Vorne, der Schummler. Wir nähern uns nach fünf Kilometern dem Ort Alcúdia. Beide Triebwerke sind jetzt auf Betriebstemperatur und bereit für mehr Schub. Hinter Alcúdia fahren wir am Meer entlang und ich hab die Faxen dicke. Ich schalte den Nachbrenner dazu und ziehe mit 42 links am Feld vorbei. Das 18er schnurrt wie ein Kätzchen, doch ich habe Angst, dass Wingman N. in meine Wirbelschleppe geraten ist. Ich sehe ihn nicht mehr. Ich ordne mich ein und checke nach N., als sich ein riesiger, britischer Popo mit Union Jack drauf vor mir einreiht und einen Sog nach Vorn erzeugt. So wurde ich in das Gebirgsmassiv namens Tramuntana geschleudert. Ich kenne die Strecke  bislang nur bergab. So steil war das in meiner Erinnerung nicht. Es geht los.

Das Feld zieht sich wie bei einem Warp Sprung auseinander. Die ersten fangen bei 3% an zu keuchen. Ich gehe einen kurzen Systemcheck durch, als Garmin meldet, dass der erste Gel Shot ansteht. Ohne nachzudenken schlürfe das Zeug in mich hinein. Die Uhr zeigt 42:24 Min. seit dem Verlassen von Muro aus an. Alle Systeme normal. Aber eins ist anders als sonst. Der britische Bomber ist nach vorne verschwunden. Und auch sonst überholen mich irgendwelche Leute. Ich muss bei meinem Zwischensprint echt weit nach Vorne gekommen sein. Das sind hier bestimmt die Bergflöhe. Die werde ich gleich bei der Abfahrt alle wiedersehen. Bestimmt. In dem Moment überholt mich eine Frau in einem Handbike mit Carbon Laufrädern. Ich bin bestimmt noch nicht wach. Ich klopfe auf meinen Garmin. Nicht, dass er wieder wie in London falsche Sensordaten empfängt. Nein. Trittfrequenz stimmt. Aber die Geschwindigkeit haut nicht hin. Zu langsam. Wingman N. stößt wieder dazu. Gemeinsam kämpfen wir uns den Berg hoch. Er kommt schneller weg vom Fleck. Ich trete rein. So steil hatte ich die Ecke gar nicht Erinnerung. Und sie erscheint länger als bei den Abfahrten. Eine Vierer Gruppe überholt mich quasi freihändig und unterhält sich. Er – Mittvierzig, Dreitagebart und drahtig – erzählt Ihr – Mittdreissig, blond und drahtig – dass er nächsten Mittwoch abreist. Er war ja jetzt fünf Wochen hier. Das reicht. Mehr kriege ich von dem Gespräch nicht mit, da sie in der Ferne bergauf verschwunden sind. Ich erhöhe nochmal meinen Tritt, um zumindest bei N. dranzubleiben, immer wieder überholt von Leuten unterschiedlichster Coleur.

Es ist sind 26,9 Kilometer rum und 58:26 Minuten vergangen. Garmin piept. Ein Gel Shot der Geschmacksrichtung „Apfel“ steht an. Ich drück ihn mir rein. Ich weiß nicht, wann der Typ aus dieser Hexenküche das letzte Mal einen Apfel gegessen hat. Nach 1:42 Stunden erreichen wir endlich Lluc. Ein kurzer Reflex von mir will nach links zu der Tankstelle abbiegen. Aber ich folge den Massen nach rechts und nehme Kurs in Richtung Sa Calobra. Endlich kenne ich die Strecke. Diese gottverdammte Steigung ist auch endlich zu Ende. Ich nehme Fahrt auf, was jäh im nächsten Anstieg verpufft. Stimmt. Das hatte ich ganz vergessen. 100 Höhenmeter oder so zwischen Lluc und dem Äquadukt. War beim Materialtest gestern aber irgendwie nicht so steil. Garmin piept. Ich lutsche die gelige Masse runter. 2:18:40 Stunden, 49,4km – wir erreichen endlich Versorgungspunkt Alpha auf 640 Höhenmetern. Ein paar Zelte und ein See. Ich schnappe mir echtes Essen und fülle die Flaschen auf. Im Hintergrund rasen permanent Rennräder vorbei. Um mich herum lauter dürre, drahtige Typen. Ich quatsche mit N. Irgendwie hat sich das ganz ok angefühlt, lüge ich ihn an. In Wahrheit hat sich das ganz und gar nicht ok angefühlt. Wo kommen diese ganzen Höhenmeter her? Und überhaupt, warum bin ich so langsam? Egal. Weiter geht’s.

Die Passage zum Piug Major steht an. Die kenne ich doch schon in- und auswendig. Das haut einen alten Hasen wie mich doch nicht um. Pffft. Der höchste Berg und so. Beim Tunnel ist das durch. Aber wieso geht es dann jetzt bergab? Nein, bitte nicht! Bergab heißt, danach wieder bergauf! Ich quäle mich die Straße hoch. Die kleinen Abfahrten jagen mir Schauder vor der nächsten Steigung ein. Endlich kommt der gottverdammte Tunnel. Garmin zeigt 2:43:40 Stunden und 55,2km an. Wingman N. rauscht vorweg. Ich bin allein und umgeben von drahtigen Rennradfahrern.

Endlich geht es bergab. Ich lockere die Beine, gehe auf Unterlenker und fliege diesen verdammten Felsen hinab. Das war der größte Anstieg. Jetzt noch ein paar Hügel und dann geht’s ab nach Hause. Und ich werde endlich mal dieses komische Voldemortsa oder so sehen, von dem mir Mr. Shimano erzählt hat. Was für eine geile Abfahrt. Die Abfahrt ist ja schon so spektakulär, aber auf gesperrter Strecke fühlt sich das wie Fliegen an. Näher wird man dem Himmel wohl kaum kommen. Ich ahne nicht, dass das die letzten Endorphine sein werden, die ich an diesem Tage entgegennehme.

Sollér. Der mir bekannte Kreisverkehr. Ich habe N. eingeholt. Wir tragen Sonnencreme auf und folgen den Fahrern nach Deiá. Ab hier war das in meiner Erinnerung an die Höhenprofilkarte nur noch so ein paar Rolling Hills. So sah das auf diesem winzigen Stück Pappe gestern zumindest aus. Warum habe ich den kleinen Scheisser eigentlich nicht mit eingepackt, dafür aber diese.. Oh, Garmin piept. Ein Gel Shot steht an.

Ich verliere N. wieder. Diesmal wird es für länger sein. Ich schiebe mich die Steigung hoch. Irgendwie fühlt sich das nicht an wie Rolling Hills. Eine Wasserflasche ist leer. Mein Mund klebt von dem Gel Zeug. Die Landschaft ist karg. Blauer Himmel, die Sonne knallt auf uns herab. Kein Schatten in Sicht. 52/36 sind montiert. Was für eine beschissene Herbst Idee, die drauf zu lassen. Hinten sind es 32, aber trotzdem eier ich die Berge hoch. Vor mir eröffnet sich das Meer. Unendliche Massen an Wasser. Ich würde einiges drum geben, einen Schluck Wasser zu trinken und nicht dieses verdammte Iso Zeug. Es sind 3:37:49 Stunden rum, als ich mit 79,2km auf der Uhr in Deià einrolle. Was für eine Aussicht! Was für eine unglaubliche Aussicht. Wir rasen bergab in den Ort ein, schwenken die Ehrenkurve hindurch und beschleunigen in den nächsten Anstieg hinein. Das hört sich allerdings heldenhafter an, als es wirklich war. Wieder überholen mich Fahrer von hinten. Ich fahre nach rechts und trete stumpf vor mich her.

Ich fange an zu rechnen. 312 minus 81,8km sind noch 230,2km. Wieso noch so viel? Meine Beine fühlen sich an wie Beton. Mein Rücken schmerzt von dem ganzen Gel in den Taschen. Meine neuen Laufräder bringen gar nix. Das liegt weniger an den Laufrädern, sondern mehr an mir. Hochprofil bringt erst ab 30km/h was. Meine aktuellen 8,2km/h würden da nicht mal mit viel VW Technologie was auf die Labor Instrumente kriegen. Egal. So viel kann das nicht mehr sein. Das waren auf diesem mistigen Stück Pappe nur noch ein paar Hügel. Es piept. Ich injiziere mir ein Gel. Endlich geht es bergab. Mein Garmin zeigt irgendwas an die 88km an, als wir ein Kaff namens Voldermortsa oder so passieren. Ein Schild trennt die 312er Fahrer nach rechts und die 169er nach links. Ich erinnere mich, dass Versorgungspunkt Beta bei 90km liegt. Von hier aus also nur noch knapp 2km. Mein Wasser ist alle. Ich entschließe mich zu einem Befreiuungsschlag.

Ich lege Körner auf und beschleunige auf der Flachpassage. Endlich wieder Wind in meinem Gesicht. Die Straße mündet in eine Steigung mit Kehren – mal wieder. Ich sauge den letzten Tropfen aus der zweiten Flasche und zähle die Meter zur 90km Marke runter. Bei 89,4km steige ich in die Kehren ein. Ich gebe Gas. Der Gedanke an eine Cola, treibt Übermut und Adrenalin. Eine weitere Kehre bei 89,6km. Ich reisse mich zusammen und trete unermüdlich weiter auf diesen letzten Metern. 89,8… 90. Endlich 90km. Aber wieso ist hier nix? Ich fahre auf die nächste Kehre zu, hinter der ich endlich das Lager vermute, aber da ist nichts. Nur noch eine Kehre. Ich ziehe mich hoch und biege in die nächste Kehre. Vor meinem geistigen Auge sehe ich eiskalte Cola Flaschen. Aber als ich die Augen aufmache, ist da keine Cola – sondern nur wieder eine Kehre. WTF? Garmin piept. Ich soll ein Gel nehmen. Mich überkommt Brechreiz. Es reicht. Fick Dich Garmin. FICK DICH. Nix werde ich nehmen. Du hast mich verarscht. Hier sollte eine Cola sein. Eine eiskalte Cola. Und ein Brötchen. Und Kuchen. Und gottverdammtes, normales Wasser. Ohne Iso Mist drin. Aber was steht vor mir? EINE KEHRE! Eine gottverdammte Kehre! Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich Dich löschen und an einen Ampelvordrängler mit quietschendem Damenrad verschenken. Das hast Du dann davon. In dem Moment schleicht ein komisches Gefühl durch meinen Magen. Ich habe mich zu sehr verausgabt. Das wars. Druckabfall in der Kabine. Bitte setzen Sie sich ihre Sauerstoffmasken auf. Ich komme zum Stand, die Welt kippt. Ich klicke aus. Zumindest soll es nicht nach Anfänger aussehen. Ich warte auf den Aufprall. Aber er kommt nicht. Ich schlage nicht auf. Ich stehe. Rechts am Straßenrand. Die Welt ist nicht gekippt Das ist eine  Kehre. Die ist so schräg. Ich nehme meinen Helm ab. Meine Beine brennen. Ich spüre Muskeln, von denen die Medizin bislang gar nicht wußte, dass es sie im menschlichen Körper gibt. Ich durchsuche meine Taschen nach was Essbarem, aber darin finde ich nur Gels. Gottverdammte, beschissene Gels! Was für eine bekackte Herbstidee. Wieso habe ich mir keine Banane eingepackt?  Oder einen Apfel? Ein echter Apfel? Zwischen den Gel Beuteln ertaste ich etwas Festes. Eine Cliffbar. Genauso süß, aber mit Konsistenz. Und ohne Apfelgeschmack. Nur mein Wasser war alle. Mein Hals fühlte sich an wie die Wüste Gobi. Ich musste mich dringend zu Versorgungspunkt Beta durchschlagen. Von hinten kommt ein Team Spanier an. Auf ihren Bibs steht „Why not?“ in blauer Schrift. Die scheinen gar nicht müde zu sein. Zumindest unterhalten sie sich unentwegt. Ich hänge mich an die Jungs ran und erklimme Kehre um Kehre. Meine Gedanken beschäftigen sich mit allen Produkten der Coca Cola Company und dessen Derivitaten. Aber ich sehe nur Kehren und „Why not?“ in meinem Blickfeld. Nicht, dass die Zelte links in der Kurve vorhin Versorgungspunkt Beta waren! Das hieße bis Station Gamma bei 135km kein Wasser mehr. Keine Cola. Ich sterbe. Ich fahre eine Linkskehre, als hinter den „Why not?“ Bibs Zelte auftauchten.

Ich muss ausgesehen haben wie eine Nicht-Sprecher Rolle aus „The Walking Dead“. Auf jeden Fall sah mich eine Frau und rannte mit Cola Dosen auf mich zu. Ich  riss Ihr zwei aus der Hand und klammerte sie fest an mich. Ein anderer hatte Baguettes in der Hand, dem ich auch zwei Stück entriss. Rechts war ein Zelt, mit Orangenvierteln. Ich lehnte Pina an einen Pfosten und nahm mir eine davon. Dieses Stück Orange ist ungelogen das leckerste Stück Orange, was ich jemals in meinem jungen Leben gegessen habe. Nein, es ist überhaupt das leckerste Irgendwas, was ich jemals und in all meinen Leben davor gegessen habe. Ich fühlte mich wie Popeye und der Spinat. Ich wurde süchtig. Wie ein Junkie stand ich vor diesem Tisch und aß die gesamten Orangenviertel auf. Eingeklemmt unter meinen beiden Armen immer noch die zwei Baguette und Cola. Die Frau hinter dem Tisch musste neue Orangen aufschneiden, um der immensen Nachfrage – die nur aus mir bestand – nachzukommen. Genug Vitamin C bis ans Lebensende. Danach verschlang ich das Baguette und kippte mir die Cola hinter. Mich erreicht eine Nachricht von Wingman N. unweit der Front. Meine Hände klebten immer noch von den Orangen. „Abfahrt hinter Wegpunkt Beta aufpassen. Ein Sturz.“ Alles klar. Die „Why not?“ Crew trank noch Kaffee, als ich einstarte. Die nächste Abfahrt fahre ich vorsichtig. In den Kurven liegt verwehter Sand. Vermutlich hat es den Kollegen da gerissen. Ich sehe keine Verwundeten und fahre weiter.

Ich erreiche Andratx, als es wieder hoch geht. Diese verfluchten Spanier. Quer durch das gesamte verdammte Gebirge ist ja ok. Ich hab’s ja verstanden. Aber zurück dann auch nochmal? Und überhaupt, wo ist diese verfluchte Pappkarte mit dem Höhenprofil? Jedes Schild mit dem Wort „Col“ jagt mir Angst ein. Verdammtes Gebirge. Und verfluchtes Garmin, hör endlich mit diesem Gepiepe auf. Im Leben werde ich kein weiteres Gel zu mir nehmen. Niemals nie. Ich habe Gewaltfantasien, wie ich den Haufen Gels in der Ziellinie verbrenne, habe aber Angst, es könnte als Terroranschlag durchgehen. Meine prall mit kleinen Tüten gefüllten Rückentaschen und Kabel, die vom Garmin an meine nicht regelkonforme Oberrohrtasche führen, wären auf jeden Fall verdächtig. Während mein Geist weiter flucht, brennen meine Beine inzwischen lichterloh. Jede Faser fühlt sich an wie eine Nadel unter der Haut. Ich schmecke das Laktat in meinem Mund. Es sind 135,7km rum. Ich bin auf 129 Höhenmetern und erreiche Versorgungspunkt Gamma in einem Ort namens „es Capdellà“. Versorgungspunkt Gamma hat es schwer erwischt. Die Cola Vorräte sind fast alle und warm. Es wird bereits zusammengefegt. Rennradfahrer irren umher. Einige sitzen am Baum und starren nach vorn. Ich trinke hastig eine Cola und setze eine Positionsmeldung an Wingman N. ab. Keine Antwort. Ich muss kurz an meinen anderen Wingman C. denken, der die 169er Route gewählt hat. Er war krank, konnte kaum trainieren. Auch die 169 führen durch dieses Fiasko an Gebirge. Ich konnte nicht wissen, dass das solch ein Inferno wird. Armes Schwein, es tut mir Leid, denke ich und rücke allein aus Camp Gamma aus.

Es geht zum Finale der Höhenmeterschlacht. Zwei identisch hohe Spitzen standen gestern auf der Pappkarte, ein bisschen über 400 Höhenmeter hoch. Danach folgt der lange Marsch zurück nach Alcudia, um kurz vor Whirpool und warmer Dusche noch einen 100km Schlenker nach Artá zu machen. Ich lese wieder „Col“ und zucke zusammen. Von hinten höre ich spanisches Gebrabbel, als ich die „Why not?“ Truppe wieder sehe. Die quatschen immer noch. Meine Güte, was haben die sich denn noch zu erzählen? Haben die kein Facebook? Ich beschließe, die letzten Reserven zu mobilisieren und diese beiden Spitzen hinter mich zu bringen. „Why not?“ wird meine Challenge. Nicht überholen lassen. Anhand der Lautstärke des spanischen Gebrabbels mache ich aus, wie nah dran sie sind. Diese beiden Spitzen werden zu meinen Tolkinschen „Zwei Türmen“. Bei 410 Höhenmetern passiere ich die erste Spitze und rolle unter Tränen die hart erstrampelten Höhenmeter wieder runter, wissend, dass ich das wieder hoch muss. Dann Turm Nummer Zwei. Der letzte Anstieg hier und meine Extraction Route aus dem Kessel von Tramuntana. Das spanische Gebrabbel ist leiser geworden. Ein gutes Zeichen. Ich drücke mich mit letzter Kraft von 300 auf 400 Höhenmeter und zähle rückwärts auf die 410 zu. Aber hinter dieser Kehre wieder nichts. Nur noch mehr Kehren. Schon wieder. Ich verzweifle. Der Gedanke, dass die echten zwei Türme vielleicht noch bevorstehen, löst in mir Panik aus. Das spanische Gebrabbel kommt näher und überholt. Ende. Mayday. Tank leer. Meine Beine gehen auf Notstrom. Ich treibe wie ein Schiffbrüchiger durch das bewaldete Gebirge. Kaum noch Wasser, dafür umso mehr Gels. Ohne Ahnung, ob hinter dem Horizont aka Kehre endlich (Flach)Land in Sicht ist. So muss sich Tom Hanks in Cast Away gefühlt haben. Nur, dass ich kein FedEx Paket dabei habe, das ich noch ausliefern muss. Was für ein geniales Product Placement. Ein 143 minütiger FedEx Werbeclip in Star-Besetzung. Ich denke darüber nach, ab welcher Menge Laktat eigentlich toxisch wird, als ich eine sonnendurchflutete Kehre sehe. Das Meer! Es ist vollbracht! Bei 466 Höhenmetern schwenke ich zur Abfahrt ein. Mein Kampfgeist und Übermut kehrt zurück. Ich beschleunige. Meine Beine spüre ich ja eh nicht mehr. Ich klinke mich in eine Vierergruppe ein, die Tempo machen. Vorneweg ein Hühne, der so viel Windschatten spendet, dass man hinter seinem Rücken Federball spielen könnte. Er pflügt unsere Gruppe mit knapp 40 durch die Insel. Endlich wieder aktives Überholen. Meine Beine melden zwar Condition Red, aber Unvernunft ist stärker und schneller. Eine Nachricht von Wingman N., er hat Station Delta erreicht. Er ist nicht weit vor mir. Mit einem Kübel voll Übermut sprinte ich in Station Delta ein. Was für eine herbstliche Idee. Die Zeitmatte wird vor meinen Augen eingerollt. Ich mache N. aus. Wir sind aus dem Zeitlimit raus. Von hier aus sind es noch 121km und knapp 1.000 Höhenmeter. Garmin piept. Wir sehen uns an. No way. Fick dich 312er. Wir fassen den Entschluss, auf 225 zu gehen und rollen raus.

Die Strecke von hier aus sieht aus wie ein Schlachtfeld. Schlaglöcher, groß wie Krater. Ein Hindernisparcours aus Asphalt, Gräben und Hügeln. Die Streckenplaner müssen diabolische Sadisten sein oder dachten einfach, dass eh keiner so weit kommt. Das Ende in Sicht, remobilisiere ich die letzten Kräfte – mal wieder. Ich komme in Ziellinien Laune. Ich habe eine kleine Gruppe hinter mir, als ich von Vorne spanisches Gebrabbel höre. Ich habe die „Why not?“ Jungs eingeholt. Wir legen unsere Gruppen zusammen und schießen aufs Zielgebiet zu. Bei 217km gibt es einen kurzen Gewissensbiss, als ich beim Schild „312 geradeaus“ heimlich nach links abbiege, aber der Gedanke an eine warme Dusche machte das schnell vergessen. Das „Why not?“ Gespann brabbelte immer noch unentwegt und führt die Truppe nach Playa de Muro, als sich 5km vor dem Ziel mein rechtes Knie meldet.

Ich versuchte es zu ignorieren und das Tempo zu halten, aber die Schadensmeldungen sind unüberhörbar. 3km vor dem Ziel dann Totalausfall. Mit dem Gefühl einer Explosion schoss ein heftiger Schmerz ins rechte Knie. Ich sah es virtuell in Fetzen fliegen und aus dem Leck Laktat in die Landschaft auslaufen. Mein linkes Triebwerk glich derweil einer nuklearen Brennkammer kurz vorm SuperGAU, nur gefüllt mit Laktat anstelle von Plutonium. Ich probierte rum und versuchte irgendwie Herr der Situation zu werden. Einseitig belasten geht mehr schlecht als recht. 2km vor dem Ziel versuche ich es mit Ausklicken und trat kurz nur noch einseitig, woraufhin die hinter mir mich wohl für komplett verrückt erklärten. Aber es stabilisierte mein Steuerbord Triebwerk. Ich dachte mir „Why not?“ und blieb an meiner Truppe dran. Nach Elf Stunden, Vier Minuten und 15 Sekunden schließlich rollte ich wieder über die Start-/Ziellinie in Playa de Muro. Ich empfand ein Gefühl von zutiefst dankbarer,  glücklicher Leere. Was für eine geile Tortur. Wie immer die Fotos auch aussehen mögen – an diesem Tag starb der Flachlandfahrer Q und der Bergfahrer Q wurde geboren. Nur braucht der Typ echt noch eine ordentliche Portion Training und Keramik Umlaufrollen. Wobei Zweiteres wohl erstmal wichtiger ist. 225 Kilometer und 3.677 Höhenmeter standen auf der piependen Uhr. Ich schnappte mir die Medaillie mit einem Bier und traf die Handbikerin vom Anfang, die ihre 169km durch die Berge ohne Beine in weniger als 9 Stunden schaffte. Respekt dafür.

Zurück im Hotel formierten wir das Team neu und setzten uns wohlverdient zu einem Spanier in den Whirpool des hiesigen Spa Bereichs. Jeder trug seine Version der Geschichte vor. C. erlebte den Tag ganz anders, aber dazu vielleicht später mehr. Ich fragte den Spanier auf Englisch, ob er auch an dem Rennen teilgenommen habe. Er entgegnete „Sí“. „Two twentyfive?“ frage ich. Er versteht mich nicht. „The mid distance?“. Jetzt verstand er. „No, no! Threehunderttwelve.“ Wie kann das sein? Es ist gerade mal irgendwas nach 18 Uhr. Und der sitzt hier schon eine Weile. Ich frage ihn: „How can that be?“. Er antwortet, mit südländischer Selbstverständlichkeit: „Sí, eight hours!“ Acht Stunden? Ich war gerade Treibgut in einem Meer aus Stein als der durch die Ziellinie gehüpft ist! Ist ja ok, Mallorca 312. Ich gebe auf. Ich habe es ja verstanden. Ein Rennradfahrrer irrt, solange er strebt. Aber er strebt schnell – Zumindest im Flachland.


Aus gegebenen Anlass: Es ist wieder Herbst. Die Anmeldungen öffnen am 3. Oktober. Was sind schon 312 Kilometer im April? Who’s in? Schreibt in den Kommentar!


Hier die nackte Wahrheit zu dem Artikel: https://www.strava.com/activities/963111350

15 Gedanken zu „Was soll der ganze Bohai um Mallorca Drei, Eins, Zwei? (312)

  1. Ich brate gerade in der Hitze auf Dubai und habe am Pool bei gefühlten 45° im Schatten Deinen Bericht gelesen. Sehr spannend und fesselnd geschrieben. Da macht das Lesen richtig Spaß und hat mich sehr amüsiert. Stellenweise habe ich mich da auch wiedergefunden. Ich bin selber vor 3 Jahren auf der Strecke über 169 Kilometern unterwegs gewesen.

  2. Sehr schön geschrieben!
    Ich scheue mich noch ein wenig und frage mich immer, ob sich der finanzielle Aufwand, extra nach Malle für eine Veranstaltung zu fliegen, wirklich lohnt?

    1. Klar. Sie riegeln extra die halbe Insel ab, damit man schnell sein kann. Und schnell sein lohnt sich immer. Ansonsten kann man ja danach noch ein paar Tage dranhängen!

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